Der Rohbau beider Leitwerke gestaltete sich damit recht einfach. Die Endleisten sind wie beim Flächenbau bereits beschrieben aus zwei 0,6mm Birkensperrholzteilen ausgeführt, die ich immer im Block ausgesägt habe. Dass das im folgenden Bild zu sehende Höhenruderbaubrett zu klein ausgefallen ist liegt nicht am Geiz, sondern daran, dass ich Klammern zum verkleben der Endleisten anbringen wollte ohne mit dem Baubrett zu kollidieren. Gut zu sehen sind die Befestigungsteile für den Untergurt, sowie die Anschläge für die Wurzelrippen. Vor dem Beplanken der Nasen und dem Aufkleben der Capstrips wurde das im Ganzen, mit durchgehenden CFK-Rohren gebaute, Höhenleitwerk getrennt.




Das Seitenleitwerk ist an 4 aus 2mm Leiterplattenmaterial gefertigten Lagerböcken an der Kurzen Leitwerksflosse befestigt. Eine Lagerstange (1mm CFK rund) ist in einem Ruderseitig eingeklebtem Bowdenzugrohr gelagert. Die Lagerstange habe ich am unteren Ende in eine mit einer 1mm Bohrung versehenen M3 Imbusschraube eingeklebt. So wird die Lagerstange eingesteckt und dann mittels einiger Drehungen gesichert. Der Kopf der Imbusschraube verschwindet dabei vollständig im Sporn

In obiger Zeichnung ist noch der Rumpfsporn, wie er beim Original ausgeführt worden ist, zu sehen. Weil mir das spitze Teil als zu leicht zu beschädigen erschien, habe diesen Teil des Sporns, der beim Original sicher notwendig war um daran das Seilende zu befestigen, an dem die Startmannschaft das Segelflugzeug beim Gummiseilstart festgehalten hat, kurzerhand am Ruder festgemacht, wie in obigem Foto gut zu sehen ist. Ein Sakrileg?
Im folgenden Post ist es dann endlich soweit, die Mü3 wird erstmalig als Rohbau in voller Größe zusammengebaut.
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