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Montag, 22. Juli 2013

F-Schlepp Impressionen

Ein paar sehr schöne Impressionen vom F-Schlepp, fotografiert von unserem Gastflieger Daniel.
Zunächst vom 6. Juli 2013:
Manfreds Schleppmaschine

Startklar mit Dirks Pilatus B4

B4 wird angezogen

B4 und Schlepper sind 'frei'

Schlepper auf dem Rückweg

Schlepper Landung

Karls Oldtimer am Haken

Und nun Höhe machen ...

Gerhards Segler am Haken



Und vom 13. Juli 2013 gibt es eine schöne Startsequenz:

Anziehen

Segler kommt langsam frei

Segler ist frei

Schlepper auch frei

Und nun heißt es "Höhe machen" für den Schleppzug


Dienstag, 30. April 2013

Pilatus B4 - Noch ein Bug ... und (fast) fertig

Den hoffentlich letzten Bug an dem Bausatz habe ich nun bei der Flächensteckung gefunden.
Zum einen sind die Steckungsröhrchen in den Flächen unterschiedlich tief, zum anderen ist der  Steckungsstahl kürzer als die Summe der beiden Flächenaufnahmen zzgl. Rumpfbreite.

Als Bug-Fix gab es Buchenstababschnitte an den Enden des Stahls

Buchen-Stahl
Vor dem Zuschneiden der Haube habe ich mich lange gedrückt, war aber letztlich nicht schlimm. Langsam rantasten mit Messer, Hobel und Schleifklotz.

Rahmen lackiert, Haube aufgeklebt, Aufkleber drauf, Fläche und HLW bebügelt.

Finish
 Der Eigenbau-Haubenrahmen ist, zugegeben, leider viel zu dick geworden. Aber wenn die Nase noch schwarz lackiert ist, fällt es (hoffentlich) nicht mehr ganz so auf.
Finish
Das Blau ist übrigens mit Metallic-Effekt, sieht man auf dem Foto leider nicht.
Der Pilot ist auch noch in Arbeit, aber an seiner Stelle würde ich beim Erstflug auch nicht dabei sein wollen. :-)

Von unten sieht das ganze eher langweilig aus ...

Unterseite
Vielleicht mach ich noch mehr Blockstreifen drauf. Der Rumpf soll von unten noch rot werden.

An die Waage mit dem Eimer.

3,04 kg
Mit Bleiersatz für den fehlenden Piloten sind es 3,04 kg.

Herstellerangabe ist 2,5 kg.
Das Gewicht der Einzelteile (ohne RC) war 1,85 kg.
Wo kommen die 1,2kg her?

Ca. 200g Blei in der Nase, 200g Akku, 7 Servos 150g, Kupplung, Empfänger, BEC 150g
Macht ca. 700g, fehlen noch 500g. Eben die 500g, die ich über der Herstellerangabe liege.
Kleber, Folie, Servobrettchen, Kabel? Verstehe ich nicht ganz.

Halt, die Stahlsteckung sind auch noch 210g, bleiben noch 290g zu erklären. Die Herstellerangabe erscheint mir aber nicht einfach erreichbar.

Egal, etwas mehr Durchzug kann ja nicht schaden. :-)



Montag, 8. April 2013

Pilatus B4 - Test der Schleppkupplung

Der erste Test der Schleppkupplung verlief eher frustrierend. Bei nicht ganz 10kg senkrecht am Schlepphaken bei waagerechtem Rumpf, löste das Digitalservo nur zögernd mit gequältem Jammern aus. Wobei der Stahlstift schon gefettet war!
Entweder ist der Haftreibungskoeffizient noch schlechter als angenommen, oder die Servodaten sind nicht ganz stimmig.

Probeweise habe ich das ursprünglich mal geplant Analogservo dann noch eingebaut. Das hat bei 8kg schon heulend aufgegeben. Also war der Rauswurf dieses Servos wenigstens eine gute Entscheidung.

Mit einer anderen Servoscheibe konnte ich den Hebelarm am Servo noch einen Millimeter reduzieren, mehr geht nicht, der Weg reicht nun gerade eben noch.

Damit ergibt sich ein gequältes Auslösen bei knapp 12 kg am Seil.

Die 15kg sind nicht erreicht, das muss nun reichen.

Die nächste Schleppkupplung wird anders gebaut. Messing-Stahl erscheint mir doch suboptimal zu sein.

Ob ich die Position, wie von Gerhard ausgeführt, auch noch bereuen werde, wird sich dann bei den Schlepps zeigen.

Pilatus B4 - Seitenruder Bugfix

Der nicht mittige Verlauf der Achse im Seitenruder hat mit keine Ruhe gelassen. Also auffräsen und neu verkleben.
Seitenruderachse freigelegt

Achse mittig neu verklebt
Nun noch das Servo einbauen. Das ganze sollte demontierbar sein, und den (späteren) Einbau eines Rades nicht verhindern.

Servoeinschub


Trockenübung
 Bevor das Seitenruder-Servobrett an seinen Arbeitsplatz geklebt wird, ist zunächst der Einbau der Abschlussleiste mit dem Höhenruderservo fällig.

Abschlussleiste mit Höhenruderservo
Der Seitenruder-Servoeinschub wird eingeklebt.
Das Kabel vom Höhenruderservo ist übrigens in einer Papieröhre geführt. Mal sehen wie lange.

Seitenruderservo
Der geplante Kasten für den Akku ist auch bereits fertig und eingeklebt (Foto fehlt).

Akkuaufnahme

Pilatus B4 - Flächenservos und Multilock

Weiter geht es mit dem Einbau der Servos in die Flächen.

Zunächst die Servos in Schrumpfschlauch eingepackt, anrauhen, entfetten, und dann mit Endfest auf  Sperrholzbrettchen festgeklebt.

Servos vorbereitet

Für die Kabel sind in der Fläche Kunststoffröhrchen eingebaut, also ist das Einziehen der Kabel kein Problem. Anschließend geht es ans Löten; Steckverbindung per 5-pol MPX Stecker/Buchse, grau.

Steckverbindung verlötet

Servo anlöten
 Nachdem die Verkabelung auf Funktion geprüft ist, geht es ans Einkleben. Zunächst die Servos.
Störklappenservo

Querruderservo
Dann die Stecker in der Wurzelrippe verkleben.

Stecker Wurzelrippe

Als Hilfsmittel beim Verkleben eignen sich die Kundenplastikkarten, die man überall aufgedrängt bekommt. :-)
Ein Schlitz für die Steckerstifte reinschneiden, zusätzlich den Stecker mit Klebeband abdecken.

Bonus Club
Die Buchse ebenfalls mit Klebeband abdecken und Stecker und Buchse zusammenstecken.
Nun sollte kein Kleber mit in die Steckverbindung wandern können.

Stecker/Buchse Paar
Nun 5-Minuten Epoxy (keine Geduld!) mit Glaskugeln angerührt ...
Stecker einkleben
... und den Stecker in die Wurzelrippe eingeklebt. Das ganze mit Klebeband sichern.

Verklebung gesichert

Und umgedreht wegstellen, denn der Kleber soll ja gegen den Stecker laufen.

Flächenservosteckverbindertrockenposition
Nachdem der Kleber angezogen hat, wird das ganz analog in den Rumpf geklebt. Man könnte die Steckverbindung auch einseitig 'schwimmend' lassen, d.h. unverklebt. Das ist ganz bestimmt sicherer für den Fall, dass die Fläche sich lösen sollte. Aber ich bin bequem.

Steckverbindung im Rumpf.
Nun noch das MPX-Multilock eingebaut. Einem Forums-Tipp folgend habe ich dazu zunächst kleine Löcher in den Rumpf gebohrt, so dass man einen Stahldraht durchschieben kann.

Rumpf, Stahldraht, Multilockvorbereitung

Nun kann man die Flächen nacheinander aufstecken ...

Stahldraht, Wurzelrippe
... und mit dem Stahldraht die Position auf der Wurzelrippe markieren.

markierte Wurzelrippe

 Das passgenaue Bohren wird danach fast zum Kinderspiel.

Wurzelrippe vorgebohrt

Nochmal testen, und dann 'richtig' bohren.

Test der Bohrung in der Wurzelrippe

Wurzelrippe aufgebohrt für den Multilock-Stift
Die Multilock-Buchse wird mit Klebeband abgedeckt, Stift einstecken, und nun in der Wurzelrippe verklebt.
Multilock mit Klebeband

Verklebung in der Wurzelrippe
Nachdem das getrocknet ist (wieder auf die Wurzelrippe stellen!) geht es an das Einkleben der Buchse.

Buchse einkleben

Buchse im Rumpf

Als nächstes kommt dann das Seitenruder dran ...








Montag, 4. Februar 2013

Pilatus B4 - Schatten


Eigentlich sollte es an den Einbau des Höhenruderservos ins Seitenleitwerk gehen.

Höhenruderservo


Das dabei montierte T-Leitwerk kam mir etwas schief vor. Um einen Gesamteindruck zu bekommen und über die Fläche peilen zu können, wollte ich dann doch mal die Flächen anstecken.

Das scheiterte zunächst an der Aufnahme des Stahldrahts zur Verdrehsicherung.
Er ging einfach nicht durch den Rumpf.

Nach dem die Löcher etwas aufgefeilt wurden, ging der Draht stramm durch; doch die Flächen waren noch lange nicht montierbar ...
Die Löcher für die Verdrehsicherung in den Flächen passten einfach nicht zu dem Rumpf.

Mal die Abstäbde nachgemessen:

Abstand der Steckung am Rumpf
Abstand der Steckung an der Fläche

    Links   Rechts
Rumpf   9,57 cm   9,39 cm
Fläche   9,43 cm   9,42 cm

Also Langlöcher in den Rumpf gefeilt ... leider passen die Flächen an der Endleiste danach auch nicht zur Anformung am Rumpf, ca. 1 mm fehlt.

Da kommt doch gleich die Frage nach der EWD hoch. Also nachmessen und rechnen.
Eine Seite 0,03°, die andere 0.08°.
Gut, die B4 soll ja eher Richtung Kunstflug und nicht Thermikschleicher gehen. Aber ob das so richtig ist?

Nachdem die Anformung am Rumpf nicht passt, wird das Langloch kurzerhand zum L gefeilt. Allerdings langt das nicht, um wenigstens auf ein halbes Grad EWD zu kommen. Erst durch das Unterlegen des Höhenleitwerks mit 3mm sind es dann 0,53°. Immerhin.

Die Verdrehsicherung ist nun mit UHU Endfest eingeklebt, die Höhenruderanformung mit 5-Minuten-Epoxy verändert.

Die nicht mittige Lagerung des GFK-Seitenruders fällt nun auch nicht mehr ins Gewicht.

Seitenruderlager oben, mittig

Seitenruderlager unten, außermittig

You get what you pay for - fliegen wird sie trotzdem. :-)