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Donnerstag, 9. September 2021

Macka KBI-14 - Video 2021 am Monte Catria

 



In der letzten Augustwoche machten sich dieses Jahr wieder einige Hangflugfreunde des MCM auf den Weg nach Italien in die Marken zum Catria/Tenetra. Traumhafte Wetterlagen erwarteten uns dort. Man trifft dort immer wieder mal „alte Bekannte“, aber auch bekannte Leute aus der Modellflugszene zum ersten Mal. So kam es diesmal, daß Jiri Hladky zur gleichen Zeit wie wir auch ein paar Tage am Catria verbrachte. Und er nutzte die Gelegenheit, auch ein paar Flugeindrücke von meiner Macka per Video einzusammeln und zusammenzuschneiden. Ich empfinde die Atmosphäre und den Flugcharakter des Modells  als sehr gut wiedergegeben, und freue mich, das Ergebnis auch hier vorstellen zu können, ohne daß ihr diesmal auf dem Catria dabei sein konntet. 

Hier der Link zum YouTube Video 




Sonntag, 31. August 2014

Hangflug-Trip 2014 nach Italia

ja, es war wieder soweit

Ende August zog es MCM-Hangflugsüchtige und Pasta-Freaks wieder in den Süden.
Auf Spitzenwetter scheint ja man mittlerweile in Umbrien um diese Zeit schon ein Abo zu besitzen.

Auch mein IS-4 Jastrzab durfte diesmal mit, nachdem er noch in der Nacht vor Reiseantritt flugfertig zusammengeschustert werden konnte.

Der Erstflug verlief vollkommen unproblematisch. Und ich fliege Modelle am liebsten zuerst am Hang ein, da man hier wesentlich mehr Zeit zum Ausprobieren und Testen hat (wenn's trägt).
Zum Flugverhalten des Modells werde ich noch in einem gesonderten Post die wesentlichen Infos liefern.
Nur soviel: das Flugbild ist außergewöhnlich, die Flugeigenschaften extrem gutmütig (geringe Flächenbelastung bei 3250 g, die ich aber noch nicht ausgerechnet habe), und die Kunstflugfähigkeiten sind auch unballastiert (+900 g möglich) wirklich außergewöhnlich.

hier also ein paar Impressionen:



 
die letzten Sekunden vor dem Jungfern-Flug. Der Rumpf hat die Lackierwerkstatt noch nicht gesehen.
 

auch Raffo, der vor 3 Jahren durch seinen Jastrzab bei mir die Initialzündung für die Konstruktion des IS-4 gegeben hatte, freute sich, das Modell nun endlich flugfertig zu erleben.

 

Montag, 9. September 2013

AROSO-ST Erstflug - Flugeindrücke

Bei Windstärken und Spitzenböen zwischen 4-6 Bft an der Kante des SW-Hangs am Mte Catria wurde der Zwerg das erste Mal seinem Element übergeben.

Mühelos marschierte er mit seinen 215 g  gegen den Wind, wenngleich die Böenempfindlichkeit doch ab und zu für abrupte Versetzungen im 3D-Raum führte.

Erste Eindrücke:
Schwerpunkt bei 83mm O.K. Im Rückenflug keine Tendenz nach unten weg zu gehen.

Querruder-Wirksamkeit:  die Planvorgabe -25/+11mm ist an der untersten Grenze gehalten. Ich wünschte mir eine höhere max. Rollgeschwindigkeit.
Seitenruder: max. Ausschlag, gut wirksam, Expo-Zugabe sinnvoll für harmonischeres Fliegen.
Höhenruder: am hinteren Röhrchen des HR-Hebels gemessener Ausschlag -10/+12mm, war so O.K. wenn man wollte, könnte er nach oben noch vergrößert werden.

Der nächste Vormittag gab dann am Osthang weitere Gelegenheit zum Ausprobieren. Noch gegen 11 Uhr, als teilweise noch Wolkenfetzen unterhalb der Startstelle heraufwaberten. Bei deutlich gemäßigteren, weniger konstanten Bedingungen.

Das war die Stunde des AROSO 3D. Fliegen auf engstem Raum inkl. Trudeln /Rückentrudeln, Messerflugtrudeln (oder wie das auch immer genannt wird). Und das Ganze immer mit „leichtem Herzen“, denn was soll schon mit einem 200 Gramm Flieger wirklich ernsthaft passieren?

In der „Speed“-Stellung wird er sogar richtig schnell und man kann die Figuren etwas großräumiger fliegen.
Loopings sind aber auch extrem eng – fast auf einem 1m Durchmesser reduziert – zu realisieren. (vorwärts wie rückwärts, was in niedrigster Höhe auch stehende Achten ermöglicht). Naja, eigentlich sind‘s dann ja keinen richtigen Loopings mehr. Aber durch das geringe Gewicht sind viele Kunststücke möglich, an die man normalerweise nie gedacht hätte.

Nach einer guten halben Stunde Knüppelverbiegerei setzte ich den AROSO zur Landung ab. Ich hatte angeblich ein Grinsen im Gesicht.

Einstellungen, mit denen ich gut zurechtkam: (Graupner MC22s)
Expo
Normal                 Speed  
QR 35%                45%       Diff. 40%
HR 60%                60%
SR 35%                 45%

Bremse auf QR +45%
Bremse auf HR -5%

Mehr Beschreibungen zu bieten fällt mir im Augenblick schwer, ist aber denke ich auch nicht notwendig. Die Grenzen der famosen AROSO-Konstruktion müssen individuell ausgelotet werden.  

Fazit:
So einen Flieger hat man sich "früher" immer gewünscht: auch bei mauen, unzuverlässigen Hangflugbedingungen trotzdem so eine Art Kunstflug betreiben zu können. Auch auf kleinen Hügelchen.
Das bietet der AROSO. Die miniaturisierte RC-Technik macht’s möglich.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Schönes Video vom M.C. bei Youtube gefunden:



Es ist zwar nicht von "uns" ... aber Sehenswert!
Vielleicht begeistern sich ja welche für 2013 ... ;-)

Ich muss es mir eigentlich nicht anschauen ... ich könnt schon wieder! 
;-))



Sonntag, 7. Oktober 2012

Bilder von Frank

alles ready for go


Herrliches Wetter am Osthang


Klaus bei den "Startvorbereitungen"


und ab geht die Post!


so kann ein Umzug vom Westhang nach Ost aussehen ;-)


und zum Schluß in die "BAR dello MODELLSPORT"!
mfg Frank


Montag, 24. September 2012


Noch ein paar Eindrücke eines "Erst-Täters" ...


Der Osthang von Oben. Grandiose Aussicht bis zum Meer und noch weiter ...

"Chefblogger" Gerhard auf dem Weg zur Landung

Die Modelle sonnen sich, während die Piloten den Schatten der Markise suchen ...


das "Flatterband" steht auf "verschärfter" Spass-Stellung am ...


... Westhang!







Einmal wurden wir von einem kleinen Unwetter vom fliegen abgehalten:

Nach dem Gewitter ging es am Westhang super ... 
Aber leider kondensierte die aufsteigende feuchte Luft ca 50m unter der Hangkannte und zwang mich nach 6min "Hammerflug" die einzig verbleibende Nebellücke zu nutzen um mein Modell, angetrieben von der Leewalze, in den Hang zu stecken ...

Mein Kommentar danach: Der 6 Minutenflug war es Wert! ;-)


Samstag, 8. September 2012

Italien 2012 * bewegte Bilder

Es gibt noch ein paar Flugvideos.
Diese werden - wenn Zeit dafür ist ist - von mir auf Youtube hochgeladen.
Von einigermaßen dokumentarischem Wert ist eine von Pfeffi's Landungen mit dem Cumulus, perfekt und unspektakulär, unter wirklich schwierigen Bedingungen. Klaus startete darauf gleich sein "Grunau Baby".

Mittwoch, 5. September 2012

Italien 2012 - Impressionen

 das Grunau-Baby von Klaus

 Die schönen Lentis zeigten, daß der Wind mit ordentlichen Geschwindigkeiten blies.

 Raffo's Maskottchen im Salto ist einiges an hartem Flugstil gewöhnt, vielleicht deswegen ist sein Blick ist immer aufmerksam und wach
 Der Brückenwirt ruft - last call
 .... und gibt eine Runde "Birra Grande" aus.

das hat auch 2012 wieder gepaßt!

neue natürliche Windmess-Techniken am M.C.

Der Wind ist ohne Zweifel jenes Naturlelement, von dem der Hangflug-Modellpilot am intensivsten abhängig ist.
Erfahrungsgemäß weht er  meistens zu "lahm" oder aus der verkehrten Richtung. In seltenen Fällen kann er auch zu stark sein. 
In seiner Verzweiflung versucht der Modellflieger oft, sich mit Hilfe von Windgeschwindigkeits-Meßgeräten zu orientieren, in der Hoffnung, daß sie ihm irgendwelche Entscheidungen abnehmen könnten, oder bei Entscheidungen behilflich sind. Bisher waren das bekannte, mehr oder weniger  technische Vorrichtungen und Geräte wie Windsack, Wollfaden, Plastik-Absperrband, Hosenbein-Flatterfrequenz, Meßturbine, etc. 
Der MCM aber wollte dieses Jahr einen Schritt weiter gehen, und dem Modellflugsport in Richtung Naturverbundenheit neue Impulse geben. Und die am Mte Catria vorhandene Fauna drängte sich hierzu regelrecht auf.
Hier das herkömmliche hochtechnische Gerät im Windmeßeinsatz : 


die kostenlose Alternative: 
Symbiose von Mensch und Tier
Die am Catria ansässige Art der Gottesanbeterin hat offenbar die Gabe, mit den vorderen Armen die Windrichtung deutlich anzeigen zu können. Simultan hierzu ist die Biegung der langen Kopf-Fühler ein Gradmesser der Windstärke.

 die Anzeigefunktion erfüllt sie in lässiger Weise  in exponierter Position, gut erkennbar.
Voraussetzung  für die verläßliche Nutzung wäre noch, eine Kalibrierungskurve zu erstellen: km/s <> Grad GAF (Gottesanbeterin-Fühler). Doch dies scheint erst eine Aufgabe fürs nächste Jahr zu sein.
Die Heuschrecken in unterschiedlicher Größe nahmen oft dankbar die schattenspendende Wirkung der MCM-Modelle in Anspruch. - Geben u. Nehmen ist die Natur-Devise. 
Für Windstärkebestimmungen eignen sie sich aber offenbar weniger.
 
Es gibt auch MCM-Piloten, denen die Windstärke-Parameter ziemlich egal sind. Sie schnallen sich zum Fliegen einen 20 kg-Rucksack an. Die Windböe muß erst mal generiert werden, die ein solches Gespann umhaut!