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Freitag, 22. April 2016

Motorattrape, damit der Vogel ein Gesicht hat

Die Zylinder der Motorattrape ist aus jede Menge Balsaholzscheiben aufgebaut.






 















Das Aussägen war die meiste Arbeit. Die Scheiben sind auf Stäbe aufgefädelt. Die Stäbe lassen sich erst noch verschieben, damit die Attrappe zum einbauen in der Motorcowling eingepasst werden kann. Die Motorattrappe ist hinten noch am Motorspant abgestüzt.Und das ganze vor hinten...
... und das ganze von vorn.





Alles wäre bereit zum erstem Flug. Ich denke, ich muss Manfred überreden, dass er mir beim ersten Flug beisteht. Später möchte ich noch einige Kleinigkeiten zur Ausstattung machen, zwengs der Optik (Cockpit, Schuhe anziehen, besseres Dekor). Ausser, wenn die Mühle zu Bruch geht.

Montag, 11. April 2016

Bespannen und lackieren

Die Bespannung hat einige Zeit beansprucht. Wegen der Festigkeit habe ich mich zu dem Polyestergewebe Koverall entschieden, wie von Dieter Pfefferkorn vorgeschlagen. Nach  www.funkgefluegel.de  erschien mir die einfachste Variante mit Heißsiegelkleber und Parkettlack statt Spannlack zu arbeiten.

Als erstes werden Streifen mit Oratex Heißsiegelkleber am Rand einer Flächen aufgetragen. Wenn diese nach etwa 1 h fest sind, wird das Koravall aufgelegt und mit einem Bügeleisen oder Lötkolben (mit einstellbarer Temperatur) fixiert.

Dort wo sich Koverall überlappt muss es noch einmal mit Heißkleber bestrichen werden. Anschließend wird auf die gleichen Streifen Treppen- und Parkettlack aufgetragen.  Wenn der Lack nach einige Stunden fest ist, kann das Polyestergewebe  mit Heißluft gespannt werden.















Dann wird Parkettlack flächig aufgetragen und das Koverall versiegelt. Der Parkettlack dringt durch das Gewebe und verbindet sich mit dem Holz. Nach einer Nacht Trocknungszeit wird die Oberfläche mit 400`er Schleifpapier nach dem ersten Lackauftrag vorsichtig angeschliffen. Hierdurch wird der zweite Lackauftrag besser angenommen. Knifflige Ecken waren der Randbogen und die Hinterkante vom Seitenleitwerk. An den Überlappungen des Koverall war es mir nicht gelungen Kanten zu vermeiden.

 

Wenn man zu tief schleift, kommen die Fasern wieder zum Vorschein und stellen sich auf. Spiegelglatte Oberflächen habe ich nicht erreicht. Die Struktur vom Holz scheint durch das Koverall durch. 



Anschließen habe ich alles 2  mal mit Elfenbeinweiß lackiert. Eigentlich hatte ich vor die roten Flächen auch zu streichen.  Aber bei einer Probe sind mir die Kanten nicht sauber geglückt. Deshalb habe ich 2 Meter Solatex in Rot bestellt. Die Verarbeitung ist einfach. Solatex besitzt ebenfalls eine hohe Festigkeit. Solatex läßt sich gut um Rundungen formen. Vom Gewicht her sind Koverall und Solatex ähnlich. Koverall ist mir 40g/m² zwar sehr leicht, aber auch der Parkettlack schlägt schon zu Buche.

So weit, so gut.



Was noch bleibt ist der Einbau der Elektrik mit 3 Servos, eine Motorattrappe und Deco.



Dienstag, 22. März 2016

Provisorischer Aufbau

Heute habe ich alles zusammengesetzt. Einige Stellen muss ich noch verschleifen und am Übergang vom Rumpf zu den Flügeln noch etwas anpassen.
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Jetzt geht´s an die Bespannung und muß sagen, diesbezüglich bin ich ein unbeschriebenes Blatt. Dieter rät mir zu Koverall, wie er es bei der Mü3 beschrieben hat. Da zu erwarten ist, dass mein Flieger bei Landungen einiges wegstecken muss, werde ich das auch so machen. Allerdings möchte ich auf Spannlack verzichten und Heisssiegelklebstoff verwenden (zum Fixieren am Rand) und mit Pakettlack antreichen.

Montag, 7. März 2016

Flügel



Zu Beginn sah alles ganz einfach aus.



Die obere Vorderseite ist beplankt. Weiter geht´s mit der hinteren Beplankung. Ich fand es am einfachsten die Beplankung mit einer dünnen Folie (klarsicht Geschenkfolie) abzudecken und mit Bücher zu beschwerden.















Das Querruder heraus zu trennen war eine Fieselei. Der Hersteller beschreibt das einfach mit "die restlichen Holme einkleben". Die Gemeinheit war, dass die Zeichnung vom Querschnitt nicht zu dem Bauplan vom Modell 1:5 sondern dem 1:4 entspricht und der Aufbau um den Hilfsholm anders ist. Wie dem auch sei, der rechte Flügel ist jetzt verplankt und ist ziemlich komplett.




P.S. Am Samstag habe ich bei einer Versteigerung einen alten Flieger zu 15 € erstanden. Es ist einem Farman Biplan von 1909 nachempfunden. Das Modell hat eine Getriebemotor und 2 Servos und ist wahrscheinlich schwer zu fliegen, Nachdem ich ihn von einer gefühlten, mm-dicken Staubschicht befreit und einige Latten wieder zusammengeklebt habe, schaut der doch fast wie neu aus. Mir gefällt er.





Montag, 22. Februar 2016

Höhen- und Seitenleitwerk


Vom Rumpf ist der Flügelansatz jetzt auch an der Oberseite verplankt. In der Bauanleitung hat sich der Hersteller über die Arretierung der Flügel ausgeschwiegen. Nach der Verplankung kommt man kaum noch an die Schrauben  im Flügenansatz ran. Ich  habe deshalb die beiden Schrauben locker in einem kleinen ausgehölten Balsaklotz festgemacht. Die Schrauben können dann nicht im Flügelansatz verrutschen.




Das Seitenleitwerk:





Am Höhenleitwerk hat der Hersteller gespart. Es ist einfach nur mit 6 mm Balseleisten aufgebaut und nur an der Nasenleiste abgerundet. Schade, dass es kein schönes Profil hat. Als mein Erstlingswerk wollte ich das vorerst nicht abändern, es wäre aber natürlich machbar.


Der Randbogen wird aus Balsalaminat gemacht.




Dann war nur noch der Übergang vom Seiten- zum Höhenleitwerk zu beplanken.


Das Original hat einen Scheifsporn. Ich hatte noch ein lenkbares Heckrad aufgehoben nach einem Absturz von einem Flieger vor 3 Jahren. Das paßt.


So ist der Rumpf fast komplett aufgebaut. Der Motorträger ist noch nicht montiert, da noch nicht klar ist, welcher Motor rein soll.


Weiter geht´s mit den Flügeln.

Donnerstag, 18. Februar 2016

BFW M-35

Messerschmitt BFW M-35

Schon seit Jahren wollte ich einen Holzflieger, so weit als möglich, selbst bauen. Jetzt habe ich genug Zeit das anzugehen. Eine Messerschmidt M-35 hat`s mir angetan und habe mir den Frästeilsatz von Woodclassics (http://www.woodclassics.de/index.php?id=48 1:5 ) gekauft. Spannweite 2314 mm, Längen 1496 mm, etwa 4,5 kg.



Der Frästeilesatz. Dazu ist die Motorhaube aus GFK mit dabei und die Bauanleitung. Nachdem auch alle Bretter, Leisten, Federstahl, Steckungsrohr, Mantelrohr und Servos endlich angekommen sind, konnte ich endlich loslegen.


Die ersten Bilder vom Aufbau vom Rumpf:

Das Rumpfoberteil ist fertig. Im Rumpf ist das Mantelrohr schon eingesetzt. Alle Beplankungen sind aus 1,5 mm Balsaholz.

Nutleiste für das Fahrgestell. Endliche eine vernünftige Aufgabe für meine kleiner selbstgebaute CNC-Fräse

Das Fahrgestell mit 5 mm Federstahl. Gebogen mit einem Schraubstock und einer Zwinge. Für mich als Anfänger ist das einfacher als Carbon oder GFK. 






Ob das Fahrwerk meine Landungen aushält, schaut mir fraglich aus. Da braucht's noch eine Verstärkung zwischen Fahrwerk und Rumpf.
Demnächst geht’s weiter mit der Beplankung am Rumpf und dem Höhen- und Seitenleitwerke.