Montag, 8. April 2013

Pilatus B4 - Seitenruder Bugfix

Der nicht mittige Verlauf der Achse im Seitenruder hat mit keine Ruhe gelassen. Also auffräsen und neu verkleben.
Seitenruderachse freigelegt

Achse mittig neu verklebt
Nun noch das Servo einbauen. Das ganze sollte demontierbar sein, und den (späteren) Einbau eines Rades nicht verhindern.

Servoeinschub


Trockenübung
 Bevor das Seitenruder-Servobrett an seinen Arbeitsplatz geklebt wird, ist zunächst der Einbau der Abschlussleiste mit dem Höhenruderservo fällig.

Abschlussleiste mit Höhenruderservo
Der Seitenruder-Servoeinschub wird eingeklebt.
Das Kabel vom Höhenruderservo ist übrigens in einer Papieröhre geführt. Mal sehen wie lange.

Seitenruderservo
Der geplante Kasten für den Akku ist auch bereits fertig und eingeklebt (Foto fehlt).

Akkuaufnahme

Pilatus B4 - Flächenservos und Multilock

Weiter geht es mit dem Einbau der Servos in die Flächen.

Zunächst die Servos in Schrumpfschlauch eingepackt, anrauhen, entfetten, und dann mit Endfest auf  Sperrholzbrettchen festgeklebt.

Servos vorbereitet

Für die Kabel sind in der Fläche Kunststoffröhrchen eingebaut, also ist das Einziehen der Kabel kein Problem. Anschließend geht es ans Löten; Steckverbindung per 5-pol MPX Stecker/Buchse, grau.

Steckverbindung verlötet

Servo anlöten
 Nachdem die Verkabelung auf Funktion geprüft ist, geht es ans Einkleben. Zunächst die Servos.
Störklappenservo

Querruderservo
Dann die Stecker in der Wurzelrippe verkleben.

Stecker Wurzelrippe

Als Hilfsmittel beim Verkleben eignen sich die Kundenplastikkarten, die man überall aufgedrängt bekommt. :-)
Ein Schlitz für die Steckerstifte reinschneiden, zusätzlich den Stecker mit Klebeband abdecken.

Bonus Club
Die Buchse ebenfalls mit Klebeband abdecken und Stecker und Buchse zusammenstecken.
Nun sollte kein Kleber mit in die Steckverbindung wandern können.

Stecker/Buchse Paar
Nun 5-Minuten Epoxy (keine Geduld!) mit Glaskugeln angerührt ...
Stecker einkleben
... und den Stecker in die Wurzelrippe eingeklebt. Das ganze mit Klebeband sichern.

Verklebung gesichert

Und umgedreht wegstellen, denn der Kleber soll ja gegen den Stecker laufen.

Flächenservosteckverbindertrockenposition
Nachdem der Kleber angezogen hat, wird das ganz analog in den Rumpf geklebt. Man könnte die Steckverbindung auch einseitig 'schwimmend' lassen, d.h. unverklebt. Das ist ganz bestimmt sicherer für den Fall, dass die Fläche sich lösen sollte. Aber ich bin bequem.

Steckverbindung im Rumpf.
Nun noch das MPX-Multilock eingebaut. Einem Forums-Tipp folgend habe ich dazu zunächst kleine Löcher in den Rumpf gebohrt, so dass man einen Stahldraht durchschieben kann.

Rumpf, Stahldraht, Multilockvorbereitung

Nun kann man die Flächen nacheinander aufstecken ...

Stahldraht, Wurzelrippe
... und mit dem Stahldraht die Position auf der Wurzelrippe markieren.

markierte Wurzelrippe

 Das passgenaue Bohren wird danach fast zum Kinderspiel.

Wurzelrippe vorgebohrt

Nochmal testen, und dann 'richtig' bohren.

Test der Bohrung in der Wurzelrippe

Wurzelrippe aufgebohrt für den Multilock-Stift
Die Multilock-Buchse wird mit Klebeband abgedeckt, Stift einstecken, und nun in der Wurzelrippe verklebt.
Multilock mit Klebeband

Verklebung in der Wurzelrippe
Nachdem das getrocknet ist (wieder auf die Wurzelrippe stellen!) geht es an das Einkleben der Buchse.

Buchse einkleben

Buchse im Rumpf

Als nächstes kommt dann das Seitenruder dran ...








Dienstag, 19. März 2013

Bericht vom Flugtag der "R/C Bushpilots Flying Team"

Hallo liebe Freunde des nahenden Frühlings,
unser Vereinsmitglied, Kassier, Weltenbummler und Auslandsreporter Karl-Heinz Stenner verbringt heuer einen nicht unerheblichen Teil des Winters im warmen. Er ist auf Aruba ...

Von Zeit zu Zeit hat er uns mit aktuellen Wetterberichten aus Aruba beglückt und uns daran erinnert, dass "wir" im Winterhalbjahr in einem grossen Kühlschrank sitzen (und dass es ihm manchmal zu heiss auf Aruba ist ... ;-) )

Am 17.03 hat Karl-Heinz im internen Bereich unserer Webseite schon angekündigt, dass er auf dem Flugtag der "R/C Bushpilots Flying Team" eingeladen ist.

Heute kommen schon ein paar Bilder aus Aruba um uns an seinen Erlebnissen teilhaben zu lassen:




Hier ein Teil der Flightline


Ganz schön was los, am Cascabel Airport


Man beachte den Windsack ... da gehen wir doch lieber zum Hangfliegen zum Mt.C. ;-)


Auch Pilotinnen nehmen am Flugbetrieb teil!!


Hier noch ein ganz spezielles Bild für Gerhard. Eine Yak mit angemessen Bodenpersonal und in "flugtüchtig" ;-)


Vielen Dank Karl-Heinz für die schönen Bilder! Wir freuen uns schon auf Deine Berichte, wenn Du wieder in "Good Old Germany" bist und uns auf dem heimischen Platz treffen!

Martin







Montag, 4. Februar 2013

Pilatus B4 - Schatten


Eigentlich sollte es an den Einbau des Höhenruderservos ins Seitenleitwerk gehen.

Höhenruderservo


Das dabei montierte T-Leitwerk kam mir etwas schief vor. Um einen Gesamteindruck zu bekommen und über die Fläche peilen zu können, wollte ich dann doch mal die Flächen anstecken.

Das scheiterte zunächst an der Aufnahme des Stahldrahts zur Verdrehsicherung.
Er ging einfach nicht durch den Rumpf.

Nach dem die Löcher etwas aufgefeilt wurden, ging der Draht stramm durch; doch die Flächen waren noch lange nicht montierbar ...
Die Löcher für die Verdrehsicherung in den Flächen passten einfach nicht zu dem Rumpf.

Mal die Abstäbde nachgemessen:

Abstand der Steckung am Rumpf
Abstand der Steckung an der Fläche

    Links   Rechts
Rumpf   9,57 cm   9,39 cm
Fläche   9,43 cm   9,42 cm

Also Langlöcher in den Rumpf gefeilt ... leider passen die Flächen an der Endleiste danach auch nicht zur Anformung am Rumpf, ca. 1 mm fehlt.

Da kommt doch gleich die Frage nach der EWD hoch. Also nachmessen und rechnen.
Eine Seite 0,03°, die andere 0.08°.
Gut, die B4 soll ja eher Richtung Kunstflug und nicht Thermikschleicher gehen. Aber ob das so richtig ist?

Nachdem die Anformung am Rumpf nicht passt, wird das Langloch kurzerhand zum L gefeilt. Allerdings langt das nicht, um wenigstens auf ein halbes Grad EWD zu kommen. Erst durch das Unterlegen des Höhenleitwerks mit 3mm sind es dann 0,53°. Immerhin.

Die Verdrehsicherung ist nun mit UHU Endfest eingeklebt, die Höhenruderanformung mit 5-Minuten-Epoxy verändert.

Die nicht mittige Lagerung des GFK-Seitenruders fällt nun auch nicht mehr ins Gewicht.

Seitenruderlager oben, mittig

Seitenruderlager unten, außermittig

You get what you pay for - fliegen wird sie trotzdem. :-)



Dienstag, 29. Januar 2013

Pilatus B4 Gewichte, Haubenrahmen und Kupplung

Die Dame durfte in Teilen mal auf die Waage:

TeilGewicht [g]
Rumpf571
Fläche rechts539
Fläche links554
Höhenleitwerk81
Seitenruder50
Haubenrahmen58
Summe1853

Erster Negativpunkt ist der Haubenrahmen.
Der passt einfach nicht wirklich auf den Rumpfauschnitt.


Da muss also was eigenes her ... mal sehen ob es besser wird.


Parallel dann noch eine Schleppkupplung gebastelt, frei nach http://f-schleppontour.de/html/schleppkupplung.html.


Ein kleines Loch von unten in den Rumpf gefräst ...


... und den Klotz eingeklebt.


Nach einer Diskussion mit Holger über das von mir eingeplante Servo für die Kupplung, mit ca. 30 Ncm, bin ich ins Grübeln geraten. Völlig aus der geplanten Servo-Bahn geworfen hat mich dann eine Recherche im Web zum Thema Reibungskoeffizient für Messing/Stahl. Viel habe ich nicht gefunden, aber doch leider Angaben zwischen 0.35 und 0.5. Wenn man nun mal 5kg am Haken annimmt, sind das schon 25 N Haftreibungskraft.
Also doch besser ein Digitalservo mit Metallgetriebe für die Kupplung, ca. 60 Ncm.


Das sitzt auch schon an seinem Platz.

Derzeit überlege ich noch, mit wieviel kg am Haken ich Ausklinkversuche machen soll.
FH = μ × FN mit μ zwischen 0.35 und 0.5.
Das Servo mit 60 Ncm, bei ca. 8mm Servoarm, macht  75N für FH.
Bei μ = 0.5 also 150 N für FNmax.
Ich werde mich demzufolge an 15kg an der Kupplung herantasten.

Als nächstes soll der Kasten für den RC-Akku in die Schnauze, sowie das Höhenruderservo in die Seitenflosse.

Dienstag, 22. Januar 2013

Segel-Kunstflug am Olympiaberg ca. anno 1976

Zur Jahreshauptversammlung 2012 brachte mir unser altes und neues Mitglied Jochen Hopf
ein paar digitale Schnipsel von historischen Super 8 Filmaufzeichnungen auf USB-Stick mit.
Ich hab das mal (was meinen Kunstflieger betrifft) für die Nachwelt zusammengestellt.
Es sind die einzigen mir bekannten Filmaufnahmen am ehemaligen Schuttberg.

An diesem Tag herrschte böiger Westwind, aber mit ausreichend Windstärke, auch für den 2,7 kg-RCII-Flieger.
Auf 15-20 m Startüberhöhung gelangte man mit solchem Gerät aber wirklich nur dann, wenn auch zusätzlich Thermik mit an den Hang herangetragen wurde. Man sieht das beim Start des Modells, wo der Hangwind gerade mal ausreicht, das Modell auf Hangkantenhöhe zu halten.
Das zuverlässig tragende Aufwindband bleibt auch unter solch relativ guten Bedingungen immer recht schmal (ca. 10 m).
Nachdem Anheizen zum Figurenflug war das Modell oft schon wieder unter der Hangkante, bis man z.B. mit der Rolle (das ist eine der sichersten Figuren) beginnen konnte.

also, schaut's Euch mal an.


Mittwoch, 9. Januar 2013

Pilatus B4 von Royal-Model

Endlich ist sie da, meine Pilatus B4 von Royal-Model.

Aus Tschechien, über Frankreich, nach Deutschland ...

Baukasteninhalt


Spannweite: 3000 mm
Länge: 1320 mm
Profil: HQ 2/12

Fehlt nur noch Zeit zum Bauen ...